Hamburg, 14.09.2009: Wenn eine in Kanada ansässige Firma einen Supersportwagen baut, dann muss deren Hauptanliegen darin bestehen, über die Grenzen des Landes hinaus bekannt zu werden. Denn wer verbindet den nördlichen Nachbarn der USA schon mit Sportwagen der Extraklasse. Damit sich das ändert, hat der Kleinserien-Hersteller HTT sein Erstlingswerk in einen Jumbo 747 verfrachtet und wird es auf der IAA 2009 der Weltöffentlichkeit präsentieren. Die Plèthore LC 750 genannte, stolze 2,62 Meter breite Flunder wird von einem der Corvette ZR1 entliehenen 6,2-Liter-V8 mit Kompressoraufladung angetrieben und soll knapp 250.000 Euro kosten. Viel Geld für einen kanadischen Supersportwagen mit französischem Namen und Ami-Power. Doch der LC 750 hat es in sich. Wie beim McLaren F1 sitzt der Pilot mittig im Cockpit und mit einem Kampfgewicht von gerade einmal 1150 Kilogramm wiegt der Wagen genausoviel wie ein Mazda MX-5. Als wenn das nicht schon genug Fahrspaß verspräche, spendierte HTT dem normalerweise 647 PS starken V8-Aggregat noch einmal rund 100 zusätzliche PS. Jetzt treffen also 750 PS auf knapp 1,1 Tonnen. Das entspricht einem Leistungsgewicht von 1,53 Kg/PS. Zum Vergleich: der Bugatti Veyron (1001 PS) liegt bei 1,86 Kg/PS.
Für welche Fahrleistungen diese Eckdaten sprechen, gibt HTT leider noch nicht bekannt. Die 345er Hinterreifen könnten ein Hinweis auf gute Traktion und somit eine Sprintzeit von knapp drei Sekunden sein. Wenn die Aerodynamik hält, was sie verspricht, sollten außerdem über 350 km/h Topspeed möglich sein. Genauere Angaben gibt's erst bei der Präsentation in den heiligen Hallen in Frankfurt (Halle 8, Stand B10).
Welche weiteren EVOCARS sonst noch auf der IAA 2009 auf Sie warten, erfahren Sie in unserer großen Galerie.
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