Hamburg, 15.10.2008: Wochentags mit dem Wagen zur Arbeit fahren, am Wochenende schnelle Runden auf der Rennstrecke drehen - mit dem von Roock heißgemachten Porsche 911 Turbo RST 600 LM soll das kein Problem sein. Anlässlich des zehnjährigen Sieg-Jubiläums beim 24-Stunden-Rennen in LeMans beschenkt der Porsche-Crack sich selbst und alle Kunden mit einer 602 PS starken Ausbaustufe des aktuellen Turbo (Serie: 480 PS, 620 Nm). Erreicht wird das Leistungsplus durch modifizierte Turbolader sowie eine Neuprogrammierung des Steuergerätes und den Einsatz einer Titan-Abgasanlage. Dem auf 830 Newtonmeter gestiegenen Drehmoment trägt eine Carbon-Sportkupplung Rechnung. Bei geschultem Umgang mit dem Extremgerät soll eine Sprintzeit von 3,3 Sekunden bis Tempo 96 (60 mph) möglich sein, wer sich vom Schaltlakai führen lässt schafft die Disziplin in 3,1 Sekunden. Der Serien-Turbo braucht 3,9 Sekunden bis 100 (Automatik: 3,7 sek.). Schluss ist beim RST 600 LM erst bei 340 Sachen, der Ausgangsbasis geht bei 310 km/h die Puste aus.
Um die ganze Schose auch wieder zum Stehen zu bekommen verbaut Roock außerdem gewaltige, 380 Millimeter messende, Bremsscheiben, die von acht Kolben in die Zange genommen werden. Kombiniert mit einem voll verstellbaren Sportfahrwerk, einem Front-Splitter, Heckdiffusor und dem größeren Heckflügel steht dem Ausflug auf die Rennstrecke nichts mehr im Weg. Wer jetzt noch die ultra leichten Alus ordert, der verringert nicht nur die ungefederte Masse sondern verleiht dem 911 Turbo auch einen extravaganten Auftritt.
Im Cockpit hat sich Roock für eine Mischung aus Renn- und Alltagstauglichkeit entschieden. Auf eher unpraktische Sechspunkt-Gurte wurde zu Gunsten von Vierpunkt-Derivaten verzichtet, zusätzliche Instrumente im Armaturenbrett geben Aufschluss über alle relevanten Öl- und Temperaturdaten.
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