Ferrari 599 GTB HGTE & 599 FXX



+++ UPDATE +++ Exklusive Bilder vom 599 FXX in der Galerie +++

EVOCARS hat exklusiv für Sie die ersten Bilder vom Hardcore-Sportler Ferrari 599 FXX.

Die Bilder zeigen wie ernst es Ferrari mit dem Rennsport-Anspruch beim neuesten Sproß des FXX-Programms meint: Aus dem komfortablen Gran Tourer 599 GTB haben die Jungs aus Maranello ein waschechtes Tracktool gemacht.

Bereits die Front mit ihrer neuen Schürze und den Seitenflaps zeigt, dass schon hier Wert auf verbesserte Aerodynamik gelegt wurde und auch der Abtrieb erhöht wurde. Die Seitenlinie zeigt die monumentalen Karbon-Stopper, die den 599 FXX aus jedem Tempo und auch bei Langstreckenrennen zuverlässig an der Schmerzgrenze verzögern lassen. Auch finden sich an der Seite weitere Aerodynamikmerkmale, wie die Luftführung hinter dem vorderen Radhaus.

Das Heck ist aber die Schokoladenseite des 599 FXX: Auf Lampen wurde genausp verzichtet wie auf eine schöne Auspuffanlage. Form follows function und so sehen wir nur einen riesigen Diffusor, zwei armdicke Auspuffrohre, die die Verbrennungsgase des 700PS-V12 auf ungehindertem Weg ins Freie entlassen und ein paar verschämte LED-Blinker, die dem TÜV nicht als "Beleuchtung" ausreichen.

Spätestens bei diesem Anblick wird klar, warum der 599 FXX keine Straßenzulassung bekommt.


Hamburg, 02.03.2009:
Die italienische Sportwagenikone enthüllt auf dem Genfer Salon die beiden Speerspitzen des Modellprogramms. Auf Basis des bisherigen Topmodells Ferrari 599 GTB Fiorano entstanden zwei scharf nachgewürzte Supersportler.

Als Erstes wäre da der 599 Gran Turismo Berlinetta Handling GT Evoluzione: klingt sperrig, fährt aber sicher nicht so. Die Italiener verpassen dem HGTE ein komplett geändertes Chassis mit modifiziertem Fahrwerk, anderer Bremsanlage (mit großen Keramikscheiben versteht sich), neuen Felgen und einer neu abgestimmten Lenkungsgeometrie.

Mit diesen Änderungen soll sich der 620-PS Sportler deutlich leichfüßiger und agiler bewegen können, als es im der Serien-GTB der Fall ist. An der Leistung haben die Ingenieure aus Maranello nichts geändert, schließlich stellt der aus dem Supersportler Enzo abgeleitet 6-Liter-V12 in jeder Lebenslage genug Leistung bereit.

Wer es noch etwas exklusiver mag, der kann zum 599 FXX greifen. Das Kürzel FXX kam in der Ferrari-Geschichte schon einmal vor und zwar 2005, als der gleichnamige Ferrari FXX vorgestellt wurde. Der FXX basierte auf dem großen Enzo und wurde als reinrassiger Rennwagen ohne Straßenzulassung verkauft. Verkauft ist zwar das falsche Wort, denn er wurde eher an 30 wohlhabende Ferrari-Sammler verteilt.

Zum Preis von 1,5 Mio. EUR erwarb man einen Rennwagen, der technisch so nahe wie möglich an der Formel 1 angesiedelt war und mit dem Ferrari exklusive Rennevents veranstaltete. Zusätzlich kaufte jeder Besitzer eine Art Testfahrerlizenz mit dem FXX, denn die Telemetriedaten des Supersportlers nutzte Ferrari für Verbesserungen in den Serienfahrzeugen.

Ganz ähnlich wird es nun im neuen 599 FXX ablaufen. Genau wie seinen Vogänger wird es auch ihn nur in einer homöopathischen Dosis geben und alle Details sind allein auf einen Zweck abgestimmt: Performance.

Zu den Details hält sich Ferrari zwar noch zurück, aber vielleicht bekommt der 599 FXX sogar eine angepasste Version des 6,2-Liter-V12 aus dem Enzo FXX, der dort immerhin 860PS geleistet hat. Auch bei den Preisen geben sie die Italiener noch bedeckt – es kann aber von deutlichen Preissteigerungen bei beiden Neuheiten ausgegangen werden. Immerhin bleibt der 242.00 EUR teure „normal“-GTB noch im Programm.

Außerdem stellt Ferrari auf dem Genfer Salon noch den brandneuen California aus und auch die beiden Scuderia-Sportmodelle des kleinen F430 werden zu sehen sein: der F430 Scuderia Spider 16m und sein geschlossener Bruder F430 Scuderia. Auch ein Exemplar des Luxuliners 612 M Scaglietti wird zu sehen sein, doch nur für VIP’s, denn der größte Ferrari der aktuellen Produktpalette wird in einem kleinen Séparée abseites des Messe-Trubels zu sehen sein.

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