Hamburg, 24.01.2009: Carlsson bringt mit seinem überarbeiteten CK63 RS deutlich mehr Druck auf die Straße als der Mercedes SL63 AMG, der die Basis für das neue Fahrzeug liefert. Mehr Leistung, ein komplettes Aerodynamik-Kit, Leder im Innenraum und eine exklusive Lackierung geben das Tuning-Cabrio zu erkennen.
Dem Achtzylinder haucht der Tuner deutlich mehr Leistung ein. Trotz unverändertem Hubraum mit 6208 Kubikzentimetern leistet das überarbeitete Aggregat nach der Kur bis zu 600 PS statt der serienmäßigen 525 PS im AMG. Auch das maximale Drehmoment erhöht sich: von 630 Newtonmeter bei 5200 Touren geht’s rauf bis 705 Nm bei 5100 Umdrehungen. Der Sprint aus dem Stand bis Tempo 100 dauert in der Carlsson-Version nur 4,1 Sekunden, also eine halbe Sekunde weniger als beim AMG-Modell. Ihr elektronisch begrenztes Ende findet die Beschleunigung nun bei 325 km/h statt bei Tempo 250.
Um die gewonnene Kraft des Motors auf die Fahrbahn zu übertragen, soll ein umfangreiches Aerodynamikkit den CK63 RS auf den Asphalt pressen und so für optimalen Grip sorgen. Die an der Fahrzeugschnauze angesaugte Strömung wird durch speziell geformte Auslässe an den Kotflügeln wieder abgegeben. Frontschürze und Heckdiffusor sind aus Polyurethan (PU) gefertigt und mit Elementen aus Echtcarbon verfeinert, die die Luftströme für die optimale Bodenhaftung leiten sollen, so Carlsson.
Eine bessere Straßenlage soll zudem die von Carlsson verbaute elektronische Tieferlegung C-Tronic SUSPENSION zusammen mit dem ABC-Sportfahrwerk von AMG bringen. Damit lässt sich das Cabrio um bis zu 30 Millimeter absenken. Die Negativ-Beschleunigung übernimmt die Hochleistungsbremsanlage Carlsson Carbon Composite. An der Vorderachse packen Sechs-Kolbenfestsattel in die 398x36 Millimeter großen Carbon-Verbundbremsscheiben. Hinten packen zwei Vier-Kolbenfestsattel die 330x35 Millimeter starken Scheiben und bringen die hauseigenen Schmiederäder 1/16 Ultra Light in der Größen 9,5x20 Zoll vorne und 11x20 Zoll hinten in kürzester Zeit zum Stehen. Als Bereifung kommen beim CK63 RS Dunlop SP SportMaxx 255/30 ZR20 an der Vorder- und 305/25 ZR20 an der Hinterachse zum Einsatz.
Damit der CK63 RS auch schon an der Ampel Eindruck schinden kann, ist er in „Stealth titan graphit“ lackiert. Im Klartext hießt das: der 600-PS-Brummer geht in Matt-Schwarz auch als Tarnkappenbomber durch. „Matt Schwarz allein reichte uns nicht“, erklärt Stefan Müller. „Wir wollten ein Schwarz in einem Mattigkeitsgrad, wie man es zuvor noch nie gesehen hat.“ Das ist beim CK63 RS mehr als gelungen. Erreichen Mattlackierungen üblicherweise einen Wert von 20 bis 25 Glanzeinheiten, schafft die exklusiv für Carlsson entwickelte Sonderfarbe fünf Einheiten. „Und dabei bleibt der Farbton brillant und wird nicht etwa fleckig oder milchig“,
Neben den Arbeiten an Lack, Motor und Fahrwerk hat der Veredler aus dem saarländischen Merzig den CK63 RS innen neu eingekleidet. Sitzseitenteile, die Innenverkleidung der Türen und die Cockpithutze sind mit anthrazitfarbenem Alcantaraleder ausgeschlagen. Eine helle Ziernaht setzt an all diesen Teilen einen eleganten Kontrast. Die Fußmatten aus Softvelours und die Kopfstützen ziert das springende Carlsson-Pferd. Ins Cockpit gelangt der Fahrer, wenn er die RS-Türen nach oben schwenkt und die Einstiegsleisten mit dem beleuchteten Herstellerlogo überschreitet.
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