Hamburg, 03.03.2009: Das ist er also: der stärkste, schnellste und teuerste Aston Martin, der je auf die Straße losgelassen wurde. Sein Name: One 77. Schon seit Monaten ist er angekündigt, jetzt lüftet Aston Martin endlich offiziell den Schleier und präsentiert den wahrscheinlich über 1,4 Millionen Euro teuren Supersportwagen auf dem Genfer Autosalon. Doch noch lassen sich die Briten nicht alle Geheimnisse entlocken. Fest steht: Als Antriebseinheit kommt der auf 7,3 Liter vergrößerte V12 aus DB9 und V12-Vantage zum Einsatz. Zur Leistung des von Motorenspezialisten Cosworth modifizierten Aggregats äußert sich Aston Martin mit „700 Plus“. Und auch die Fahrleistungen sind noch theoretischer Natur. In rund 3,5 Sekunden soll es auf Tempo 100 gehen und beim Topspeed sind „mindestens 320 km/h“ zu vermelden. Diese Eckdaten sind zwar recht ordentlich, relativieren sich angesichts des Preises und der Konkurrenz aber wieder. Mit seinen 670 PS und 3,8 sek./100 für „nur“ 350.000 Euro ist der Mercedes SL65 AMG Black Series schon dich am Briten dran und den Bugatti Veyron (1001 PS, 407 km/h, 2,5 sek./100 und 1,2 Mio. Euro) haben wir auch noch auf dem Zettel.
Dass der auf 77 Exemplare limitierte One 77 trotzdem seine Daseinberechtigung hat, wurde spätestens nach Bekanntwerden des Gerüchts um seinen Ausverkauf deutlich. Noch vor Marktstart sollen alle Wagen vergeben gewesen sein. Ihre Besitzer dürfen sich laut Aston Martin auf einen „definitiven Sportwagen“ freuen. Kohlefaser-Monocoque, Doppelquerlenker mit Pushrod-Anlenkung, Trockensumpfschmierung, ein sehr tiefer Schwerpunkt, sequenziellen Sechsganggetriebe mit Schaltpaddels, gewaltige 20-Zoll-Alus und nur 1500 Kilogramm Kampfgewicht sprechen eine deutliche Sprache. Und das sich der One 77 optisch bei seinen Serienbrüdern bestenfalls Anleihen holt, dürfte auch eine Verwechslung zu DBS und Co. ausgeschlossen sein.
Mercedes SLS Gullwing Panamericana Noch nicht einmal auf dem Markt und schon verschandelt? Wem's gefällt, der kann sich von den US-Boys von Gullwing-America einen Bodykit für seinen Mercedes SLS AMG ordern und den Neuzeit-Flügeltürer optisch aufs Original trimmen.
Audi R8 5.2 V10 von B&B Tuner B&B-Automobiltechnik heizt dem Topmodell der Audi-R8-Baureihe mächtig ein. Je nach Ausbaustufe bringen die Siegener den Zehnzylinder des R8 auf bis zu 610 PS - und machen ihn damit endgültig zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten von Porsche GT2 und Mercedes SLS.
Ford Hot Rod für die SEMA 2009 Aufladung statt Hubraum. Mit diesem Motto möchte Ford anscheinend mit der alten Weisheit "Nichts geht über Hubraum" aufräumen. In ihrem 1934 Hot Rod schlägt denn auch ein doppelt aufgeladenes V6-Herz.
Chevrolet Camaro TransAm von Lingenfelter Pontiac ist tot. Und damit sind alle Hoffnungen auf einen neuen Firebird TransAm gestorben. Keineswegs. Tuner Lingenfelter kündigt für die SEMA 2009 einen TransAm-Umbau auf Basis des 2010er Chevrolet Camaro an.
Corvette C6 GTR von Specter Werks Mit bis zu 800 PS geht das Gemeinschaftsprojekt von Specter Werks und Lingenfelter demnächst an den Start. Vor allem die Kombination aus aggressivem Bodykit und satter Power dürfte die Corvette GTR auf der SEMA 2009 zu einem echten Highlight machen.
Honda Civic Type R von Mugen Nach nur sechs Minuten waren alle 300 Mugen-Versionen des Honda Civic Type R in Japan verkauft. Angestachelt von diesem Erfolg gibt's nun von der europäischen Niederlassung des japanischen Tuners eine Power-Variante auch für uns - beziehungsweise für England.
Lexus IS350C von Fox Marketing Während die Cabrio-Version des Lexus IS in Deutschland lediglich mit einem 2,5-Liter-Benziner an den Start gehen darf, gibt's in den USA auch eine V6-Variante mit 3,5 Litern Hubraum - eine gute Ausgangsbasis für einen Kompressor-Umbau. Bei US-Tuner FOX resultierten über 400 PS aus der Power-Kur.