Savage Rivale Roadyacht GTS



Hamburg, 01.06.2009: Ein neuer aufregend designter Supersportwagen aus Holland hat das Licht der Welt erblickt. Die beiden Studenten Emile Pop und Justin de Boer haben ihre Interpretation einer Luxusyacht auf die Straße gebracht. Der Savage Rivale Roadyacht GTS macht nicht nur durch seinen Namen auf sich aufmerksam, sondern er polarisiert besonders durch sein aggressives und bulliges Design. Um das Gewicht nicht zu sehr in die Höhe zu treiben, wurden feinste Materialien wie Carbon verwendet. Die gesamte Außenhaut besteht aus dem sehr leichten, aber trotzdem enorm stabilen Werkstoff. Für das Chassis wurde Chromstahl verbaut. Das Hardtop lässt sich in 20 Sekunden schließen, es wurde auf eine B-Säule verzichtet und der Savage präsentiert sich in einer sehr schönen Bi-Color Lackierung. Entert man das Interieur versteht man den Beinamen „Roadyacht“. Die beiden Studenten haben sich dabei von Luxusyachten inspirieren lassen. Sämtliche Einrichtungen sind von Alcantara, Leder, Carbon oder Aluminium überzogen. Teak-Holz, das vor allen Dingen im Yachtbau verwendet wird, findet sich im Fußraum wieder.

Leider ist noch nicht bekannt welchen Motor der Savage bekommen wird. Ein paar technische Daten zum Auto gibt es aber dennoch. Das Gewicht soll sich bei 1280 kg einpendeln und bei der Bereifung des Prototypen handelt es sich um Toyo T1R-Reifen, die auf 19-Zoll-Felgen montiert sind. Um die zu erwartenden bärigen Kräfte auch wieder zum Stillstand bringen zu können, bedarf es natürlich einer passenden Bremsanlage. Die stammt von DBM und mit den wahlweise 8- oder 4-Kolben Monoblöcken sowie den üppigen 380mm- oder 355mm-Bremsscheiben gibt’s bei der Negativbeschleunigung sicher keine Probleme.

Vorgestellt auf der AutoRAI in Amsterdam wurde der Savage danach nach Monaco verladen. Denn dieses Auto findet vor allem im Steuer-Paradies seine mögliche Kundschaft. Ob die beiden Studenten ihre Vorstellungen von 20 Einheiten á vier Stück pro Jahr realisieren können, hängt sehr stark davon ab, ob sie mögliche Investoren von ihrem Projekt überzeugen können. Der Produktionsstart ist für 2010 geplant.

Text: Marcel Bähr

 

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