Hamburg, 29.12.2008:"Wir standen schon einige Male kurz davor, einen Investor zu finden. Aber bisher hat es nicht geklappt. Im Moment führen wir Gespräche mit einer Firma in Bahrain." Ja, die Firma Lotec gibt es noch und auch ihr heißestes Eisen - der Lotec Sirius - dreht weiter seine Runden. Zwar hat es bisher nur ein einziges Exemplar des von einem Bi-Turbo aufgeladenen 6,0-Liter-V12 angetriebenen Supersportwagens auf die Straße geschafft, doch das ist kein Grund für Lotec-Gründer Kurt Lotterschmid, dem Wagen nicht schon mal ein Facelift zu verpassen. Mit neuer Front und überarbeitetem Heck geht es für den je nach Ladedruck bis zu 1200 PS starken (min. 1000 PS) Sirius ins Jahr 2009. "Die Front sieht jetzt entschieden aggressiver aus", freut sich Lotterschmid, und spielt mit dem Gedanken, im kommenden Jahr sein Baby einmal auf seine Höchstgeschwindigkeit testen zu lassen. "Naja, der Wagen hat 1200 PS und ein maximales Drehmoment von 1320 Newtonmetern, da sollte die 400er-Marke doch wohl fallen."
Da können wir Erbauer Lotterschmid eigentlich nur Recht geben, zumal die Aerodynamik des Sirius alle erforderlichen Eigenschaften mitzubringen scheint. Den Sprint auf Tempo 100 absolviert der Prototyp mit dem Mercedes-Aggregat im Heck jedenfalls in 3,8 Sekunden. In erquickend schnellen 7,8 Sekunden geht es weiter bis Tempo 200 und laut Lotec weiter bis 400 km/h. Exakt so viel kann auch der verbaute Tacho des Sirius anzeigen. Aber mal ehrlich: Wenn bei dem Power-Karosserie-Paket nicht mindestens die 409 km/h des 9ff GT9 drin sind, oder zumindest die 407 km/h des Bugatti Veyron fallen, dann wissen wir auch nicht.
Unabhängig von einem Investor, der eine Kleinserie des Sirius ermöglichen würde, kann der ultra-exklusive Supersportwagen natürlich schon jetzt geordert werden. Wer Interesse an der Flunder aus deutschen Landen hat, der richtet seine Anfrage bitte an die Firma Lotec (www.lotec-gmbh.de) und fragt nach dem Preis. Rund 450.000 Euro werden aber wohl mindestens fällig.
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