Auch wenn Spötter den 375.000 Euro teuren Lexus LFA als Krücke bezeichnen, hat der exklusive Nippon-Renner selbstverständlich eine Daseinberechtigung. Er hat einen einzigartigen V10-Hochdrehzahlmotor, ist verdammt teuer, auf 500 Exemplare limitiert und war wie erwartet sehr schnell ausverkauft. So schafft man einen Kultsportwagen.
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In ebenfalls aberwitzig schnellen 7:22 min. soll das modifizierte Musclecar die Nordschleife bezwungen haben. Wenn man es genau nimmt, war der Ami sogar noch einmal schneller (7:22,68 min.). Diese Bestzeit soll dank einer neuerdings für die 512 PS starke Z06 zugelassene Spezialbereifung und Modifikationen am Fahrwerk möglich geworden sein. Auch am Steuer der Corvette saß ein Rennprofi – in diesem Fall der Chevrolet-Ingenieur Jim Mero. Bitter an der Geschichte ist natürlich, dass das Großserienmodell mit dem Siebenliter-V8 unter der Haube lediglich knapp 90.000 Euro kostet und so gar nichts von einem exklusiven Nobel-Hobel-Rennwagen an sich hat. Ein ausgewiesener Komfort-Verächter ist die Z06 jedoch keineswegs. An Board sind Klimaanlage und Stereoanlage ebenso wie Tempomat und Einparkhilfe. Die Exklusivität des LFA kann der Ami freilich nicht aufbieten.
Ebenfalls hilfreich bei der Einsortierung des LFA-Bestzeit sind die Rundezeiten von Alltags-Sportwagen wie dem Nissan GT-R (7:24 min.) und der Corvette ZR1 (7:19 min.). Allerdings kann der teure und seltene Lexus auch vermeintlich schnelleren Sportlern eine lange Nase ziehen – etwa dem Pagani Zonda F Clubsport (641 PS, 7:24,65 min) und dem Maserati MC12 (632 PS, 7:24,29 min).














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